Zur Topfigur mit Sport und gesunder Ernährung

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Abnehmen mit Sport: Wer abnehmen möchte hat nicht nur mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen sondern auch noch mit zahlreichen Informationen, die sich teilweise widersprechen. Es ist schon lange bekannt, dass Sport und die richtige Ernährung auf dem Weg zur Traumfigur gleichermaßen wichtig sind. Viele stellen sich also nicht nur die Frage nach der richtigen Ernährung sondern auch nach der passenden Sportart, um möglichst schnell viel abzunehmen.

Inzwischen hat man jedoch herausgefunden, dass Sport zwar ein wichtiger Baustein in Sachen Abnehmen ist, aber bei weitem nicht so wichtig, wie bisher angenommen. Zudem ist Sport nur auf lange Sicht gesehen hilfreich beim Abnehmen. Wer in einer Woche mal schnell zwei Kilo abnehmen möchte wird mit Bewegung alleine kaum sein Ziel erreichen. Unser Körper besteht aus Fett, Muskeln, Wasser und Knochen. Fett ist dabei keineswegs schwerer als Muskelmasse, nur im Gegensatz zu Muskeln „tut“ Fett nichts – von der Isolierung einmal abgesehen. Anders sieht es dagegen mit Muskeln aus. Sie verbrauchen Kalorien und verbrennen Fett und das dreimal so viel wie Fettgewebe. Es ist daher wirklich lohnend, sich um seinen Muskelaufbau zu kümmern. Im Grunde genommen ist dieser sogar wichtiger als abnehmen durch Hungern, denn bevor der Körper wertvolle Fettdepots angreift werden erst einmal Muskeln abgebaut. Dadurch sinkt allerdings der Bedarf an Kalorien noch weiter und im Prinzip müsste man immer weniger essen, um sein Gewicht zu halten.

So bleibt die Motivation erhalten

So klein und unwichtig ist Sport beim Abnehmen dann also doch nicht. Ein weiterer Vorteil: Wer regelmäßig Sport treibt verbessert damit auch seine Ausdauer und tut unbewusst etwas für eine bessere Ernährung. Denn nur wer sich ausgewogen ernährt kann auch Leistung bringen. Was logisch klingt müssen viele erst am eigenen Leib erfahren. Das lässt sich mit einem einfachen Experiment ganz einfach bewerkstelligen. Eine Woche lang gibt es Nutellatoast zum Frühstück, Fast Food zum Mittagessen und Abends eine Tüte Chips nach dem Essen. In der anderen Woche gibt es Morgens ein Müsli, mittags Salat oder Gemüse und mageres Fleisch und abends einen selbstgemachten Smoothie nach dem Essen. Wer dazu Tagebuch führen möchte kann dies natürlich tun, um sich selbst den Beweis immer wieder vor Augen zu führen.

Jetzt bleibt nur noch die Frage zu klären, welcher Sport den nun der beste zum Abnehmen ist. Menschen sind alle Individuen und genauso verhält es sich auch mit dem Sport. Es gibt nicht die Eine Form von Bewegung, die Pfunde schnell schmelzen lässt. Wer das Ziel vor Augen hat, ein paar Kilo abzunehmen sollte sich immer vor Augen halten, dass dies eine langfristige Angelegenheit ist. Man kann sich jetzt also ein paar Wochen quälen und das ganze dann demotiviert wieder aufgeben, weil es jedes mal ein Kampf mit dem inneren Schweinehund ist. Oder man findet die eine Sportart, die Spaß macht.

Die passende Sportart zum Abnehmen

Am besten erstellt man sich selbst eine Liste, was für Anforderungen man an seine Sportart stellt. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Wer es hasst abends noch einmal das Haus zu verlassen der wird vielleicht glücklich mit einem Hometrainer. Das Geld dafür ist locker vorhanden, wenn man sich den Beitrag fürs Fitnessstudio gleich spart, auf das man nach vier Wochen eh keine Lust mehr hat.

Stickige Räume kommen gar nicht erst in Frage? Dann sind Laufen, Nordic Walking oder Radfahren vielleicht genau das Richtige. Und für schlechtes Wetter gibt es genug funktionale Kleidung. Oder man sucht sich gleich eine weitere Sportart für Regentage aus, um den Ausreden von vornherein den Garaus zu machen. Wer sich alleine nicht motivieren kann findet in Vereinen oder über Kontaktanzeigen sicherlich den passenden Trainingspartner. Wer nicht gerne Zuschauer hat und sich daheim wohler fühlt kann es mit Yoga, Pilates oder Stepaerobic versuchen. Es gibt nicht nur eine Fülle an Videos, die für das Training daheim wie geschaffen sind sondern Smartphones und Tablets machen es zudem möglich, sich sein ganz persönliches Fitnessprogramm zusammenzustellen.

Entscheidend um am Ball zu bleiben ist nicht nur der passende Sport sondern auch die Tageszeit. Wer sich abends nicht mehr überwinden kann sollte es zumindest eine Woche lang versuchen, vor der Arbeit ein kleines Training einzulegen. Das Gefühl, schon etwas geleistet zu haben begleitet einen durch den ganzen Tag und ist unheimlich motivierend. Und für die Gruppe derjenigen, die keine Zeit haben und denen schnell die Puste ausgeht gibt es ebenfalls eine Lösung: Kurze aber knackige Trainingseinheiten, die nicht länger als acht Minuten dauern gibt es kostenlos bei einschlägigen Videoportalen. Man sollte auch immer dran denken: Kleine aber dauerhafte Einheiten sind immer noch besser als gar keine.